SPECIAL ASHTANGA YOGA INTENSIV - YOGA SUTRA PATANJALI -
Montag, 29. Mai


Menschen haben seit jeher das Bedürfnis, Leiden zu vermeiden und in Frieden zu leben. Dass wir uns dabei oft selbst im Weg stehen und unser größter Feind sind, hat bereits der wichtigste Denker des Yoga vor über 2000 Jahren erkannt: Patanjali.
In der Yoga Sutra stellt Patanjali den Geist, so wie er beschaffen ist und wie wir Einfluss auf ihn nehmen können, in den Mittelpunkt. Yoga wird beschrieben als Technik, unseren Geist auszurichten, ohne Ablenkung.

Sutra heißt Faden und gilt als klassische Dichtungsform des Sanskrit. Als Sutra wird sowohl der ganze Text als auch jeder einzelne Vers bezeichnet. Die Sutra datieren vermutlich zurück auf 400 bis 200 v. Christus. In 195 knappen Lehrversen ("Sutren") sammelt Patanjali seine Ideen und Erfahrungen und legt den Schwerpunkt auf die Kontrolle des Geistes.
Obwohl er den Körper und die Sinne eher als Hindernisse auf dem Weg zum Glück versteht - eine für uns schwer verständliche Sicht - sind seine Einsichten in die Funktionsweise unseres Denkens zeitlos. Sie können uns heute, gerade in der unprätentiösen Form kurzer Merksätze, in denen Erfahrungen gebündelt werden, inspirieren, einen klaren Weg aus schwierigen Situationen zu finden.
In diesem Monat begleiten uns unterschiedliche Sutren aus dem ersten und zweiten Kapitel. Wir lernen diese zu rezitieren und in unsere Meditaion zu intergrieren.