KURS NEW YEAR YOGA SPECIAL - SIRSASANA - DER KOPFSTAND -
Sonntag, 19. Januar


10.00-11.30 Uhr mit Sonia
Der Kopfstand, Sirsasana, wird im Yoga als der „König der Asanas“ bezeichnet. In Salamba Sirsasana sehen wir die Welt umgedreht. B.K.S. Iyengar schreibt in „Licht auf Yoga“ (1995): „Die beste Weise, Furcht zu überwinden ist, sich mit Gleichmut dem auszusetzen, was wir fürchten“. Salamba Sirsasana kann bei regelmäßiger Praxis helfen, Angst zu überwinden und hat noch viele weitere positive Wirkungen.

Der Kopfstand verbessert die Durchblutung des Gehirns, der Wirbelsäule und des Sympathikus. Kopfstand gilt als „Verjünger“, verbessert die Durchblutung der Kopfhaut und des Gesichtes. Sirsasana hilft gegen Krampfadern, Nierenkoliken und Verstopfung. In der Umkehrhaltung drücken die Bauchorgane mit ihrem Gewicht auf das Zwerchfell, so dass sich die Atmung verändert. Es entsteht eine Kompression der eingeatmeten Luft, was den Gasaustausch begünstigt. Die Atmung vertieft sich, die Lunge wird durchlüftet.

Der Kopfstand fördert die optimale Haltung der Wirbelsäule. Der fünfte Lendenwirbel wird bei richtiger Ausführung des Kopfstandes kurzzeitig entlastet, was den Bandscheiben die Gelegenheit gibt, sich auszudehnen. Durch die Stärkung der Halsmuskulatur können sich Rückenschmerzen auflösen. Auf der energetischen Ebene aktiviert der Kopfstand die Mond- und Sonnenenergie im Sonnengeflecht in der Stirn. Er wirkt auf das sechste Chakra (Ajna), das Augenbrauenzentrum, und das siebte Chakra (Sahasrara), den Scheitelpunkt. „Der Kopfstand stärkt geistige Klarheit und verbessert das Erinnerungsvermögen“, sagt Sunilkumar Ramachandran, Yogalehrer und Yogatherapeut aus Kerala.